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Wer reist, nimmt Risiken auf sich – auf der Suche nach dem schwulen Jakarta Wie ist denn die Szene im schwulen Malaysia, im schwulen Singapur, im schwulen Indonesien, im schwulen Kambodscha und im schwulen Vietnam? Kein Vergleich zum schwulen Thailand?Von Suzy Size, live aus dem schwulen Jakarta
Der Burmese gibt sich nicht einfach so geschlagen und stört Suzy zweimal bei der Massage. Der Chinese erläutert derweil, was mit dem Spezialservice so auf sich hat. Suzy lernt wieder sehr viel.
Suzy gönnt sich am letzten Abend in Kuala Lumpur ein tolles Essen im bekannten Sao Nam Restaurant. Sie kommt dabei am Restaurant „Crowded Planet“ vorbei, dessen Dach eben eingestürzt ist, ein Memento Mori. Das Essen schmeckt Suzy danach ausgezeichnet. Sie hat einen wunderhübschen Kellner namens Rico. Sie wird ihn hoffentlich wieder sehen, wenn sie aus Indonesien zurück kommt. Sein Nummer hat sie sich jedenfalls gesichert. Suzy fliegt ohne die geringsten Problem nach Yogyakarta. Obwohl es mit 2 Stunden und 50 Minuten der längste Flug der ganzen Reise ist, ist er gleichzeitig der billigste, mit rund 25 $ geradezu lächerlich billig. Sie steigt in der Ministry of Coffee ab, einem sehr empfehlenswerten Hotel.
Suzy will eigentlich nur ein Bier in einer Kneipe trinken, doch da stösst sie in einer lokalen Publikation auf Kontaktinserate von Masseuren, die sich älteren Herren offensichtlich anbieten. Suzy müsste in Yogyakarta also nicht darben. Doch zunächst geht sie erste einmal auf Stadtbesichtigung. Suzy gefällt die Stadt nicht besonders, aber treffsicher wie eine Trüffelsau findet sie sofort das Shopping Center, wo Cruisen möglich wäre. Doch Suzy ist als Kulturtunte hier und nicht als schwuler Sextourist. Sie hat keine Lust, null Bock. Suzy Size ist furchtbar hungrig und betritt ein Resto Gading in der Jalan Prawirotaman. Suzy hält rein gar nichts von der Kochkunst der Malayen und hofft, dass wenigstens in diesem Lokal, irgendetwas essbar ist. Sie trinkt genügend Bintang Bier, und wirklich, das Essen ist knapp geniessbar. Plötzlich bemerkt unsere Heldin, dass der Kellner eigentlich sehr hübsch ist. Im Nu fragt sie ihn aus. Er heisst Tony, 28jährig, ein ausgebildeter Seemann, der aber nie zur See gefahren ist. Ist er womöglich schwul? Die Liebe der Matrosen, Querelle de Brest, es ist nicht unwahrscheinlich. Als Suzy herausgebracht hat, dass er nicht verheiratet ist, lädt sie ihn für den nächsten Tag ein, sie im Hotel zu besuchen. Suzy macht wie jeden Tag ihre Hausaufgaben, das heisst, sie schaut sich die neuen Einträge auf dem Sticky Rice Gay Asia Guide und Gay Guide World an. Sie löscht unsinnige Einträge und heisst sinnvolle gut. Dann informiert sie sich auf dem Internet über den Borobodur, den sie heute auf dem Programm hat. Das geben wir hier nicht auf Deutsch wieder, da das jeder selber anschauen kann. Und schon hat sie der Fahrer am Borobodur abgeladen, der sie allerdings nicht besonders beeindruckt. Sie besichtigt ihn in Rekordzeit und ihre Optik ist ziemlich einseitig schwul. Am Borobodur beeindrucken sie die hübschen asiatischen Jungs am meisten. Suzy wird nie eine echte Kulturtunte. Dann sitzt sie wie die Spinne im Netz in ihrem Hotel und wartet auf den gut aussehenden Kellner Tony. Zunächst zeigt sie die Vorzüge und Möglichkeiten des Sticky Rice Gay Asia Guide und Gay Guide World und dann schleppt sie ihn auf ihr Zimmer ab. Suzy ist am Flughafen von Yogyakarta besorgt über die mangelnden Sicherheitskontrollen. Kein Passagier muss sein Trinkwasser abgeben, die haben es hier offenbar immer noch nicht kapiert, dass Wasser explodieren kann! Das Wasserstoffauto funktioniert ja auf diesem Prinzip. Auch Cremen, Schnaps und Rasierwasser können die Passagiere der Batavia problemlos an Bord nehmen. Suzy hat berechtigte Angst. Doch sie kommt heil in Jakarta an. Aus reinem Geiz lässt sie sich dann auf einen nicht lizenzierten Taxifahrer ein. Während der Fahrt stellt sie sich vor, dass sie von ihm in eine einsame Gegend gebracht und dort ermordet wird. Sie hat den ganzen Schmuck, die zahllosen Goldketten aus Pattaya mit dabei, ferner Bares, Kreditkarten und Pass. Nie war unsere Heldin so verletzlich wie in dieser Folge. Doch wie durch ein Wunder kommt sie nochmals davon und das ist gut so, denn sonst hätte sie M. Idris nie kennen gelernt.
Man kann Wolfgang in Kyote förmlich sagen hören: Wer ist denn jetzt bloss wieder dieser M. Idris? Ein weiterer Stricher und Sonntagsbraten für Suzy Size? Oder ein hehre Liebe zur Abwechslung. Was hält Jakarta für unsere Heldin bereit? Was wird dort bloss passieren? Alle Antworten morgen hier. Aber die weiter interessierende Frage ist natürlich: Gibt es eine interessante Szene in gay Malaysia, in gay Singapur, in gay Indonesien, in gay Kambodscha und in gay Vietnam? Suzy hält Euch hier täglich auf dem Laufenden. Die volle Version dieses schwulen Reise Blogs täglich auf Englisch (auf Deutsch die tägliche Zusammenfassung und Samstags den Wochenrückblick). Wie immer exklusiv auf Sticky Rice Gay Guide Asia und Gay Guide World. Suzy`s BlogReaders Comments
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